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Wie schmeckt guter Kaffee?

Merkmale und Tipps für Kaffeegenießer

Was macht eigentlich einen guten Kaffee aus?

Die Antwort darauf ist vielfältiger, als es zunächst scheint. Denn guter Kaffee lässt sich nicht auf ein einziges Aroma, einen bestimmten Röstgrad oder eine bestimmte Geschmacksrichtung reduzieren.

Ein hochwertiges Geschmackserlebnis kann mild und harmonisch, kräftig und vollmundig, fein und vielschichtig oder auch fruchtig und lebendig sein. Entscheidend ist, dass die einzelnen sensorischen Eindrücke miteinander harmonieren und der Kaffee einen für ihn charakteristischen Geschmack erkennen lässt.

Dabei spielen viele Faktoren zusammen: die Auswahl und Eigenschaften des Rohkaffees, Herkunft und Aufbereitung, die Röstung, die Frische sowie nicht zuletzt Mahlgrad, Wasser und Zubereitung.

Auch das Aroma endet nicht mit dem ersten Schluck. Ein Kaffee kann einen kurzen, klaren oder einen ausgeprägten und lang anhaltenden Nachklang besitzen. Welche Eigenschaften als besonders angenehm empfunden werden, hängt dabei auch vom persönlichen Geschmack ab.

In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, woran sich die sensorische Qualität eines Kaffees erkennen lässt, welche Rolle Aroma, Körper und Nachklang spielen und warum die richtige Zubereitung einen entscheidenden Einfluss auf das Geschmackserlebnis hat.

Kaffee beginnt lange vor der Röstung

Kaffee ist ein Naturprodukt mit einer langen Wertschöpfungskette. Bevor Rohkaffee bei uns in der Rösterei ankommt, liegen zahlreiche Arbeitsschritte zwischen Anbau, Ernte, Aufbereitung, Trocknung, Sortierung, Export und Import.

Äthiopien nimmt in der Geschichte des Kaffees eine besondere Stellung ein und gilt als Ursprungsregion von Coffea arabica. Bis heute besitzt Kaffee dort eine große kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung.

Für uns bei DREIBURGEN beginnt die eigene Arbeit mit der bewussten Auswahl des Rohkaffees. Aus dem Angebot ausgesuchter Importeure wählen wir gezielt jene Kaffees aus, deren Qualität, Charakter und Aromatik zu unseren Vorstellungen und Röstprofilen passen.

Denn ein charaktervoller Kaffee entsteht nicht durch einen einzigen Schritt.

Er beginnt mit dem Rohkaffee – und entwickelt seinen individuellen Charakter durch Auswahl, Röstung und Zubereitung.

Kaffee und seine vielfältigen Aromen

Stellen Sie sich vor, Sie nehmen den ersten Schluck eines frisch zubereiteten Kaffees und entdecken dabei unterschiedliche Aromaeindrücke: vielleicht Schokolade oder Kakao, Nüsse, Vanille, Gewürze, Früchte, florale Nuancen oder eine feine Süße, die an Honig oder Karamell erinnert.

Genau diese Vielfalt macht Kaffee sensorisch so faszinierend.

In geröstetem Kaffee wurden zahlreiche flüchtige Aromaverbindungen nachgewiesen. Allerdings tragen längst nicht alle davon gleichermaßen zum wahrnehmbaren Aroma bei. Entscheidend ist vielmehr das komplexe Zusammenspiel verschiedener aromaaktiver Verbindungen sowie weiterer Bestandteile des Kaffees.

Manche Nuancen nehmen wir bereits über den Duft wahr, andere zeigen sich erst beim Trinken. Auch die Temperatur spielt eine Rolle: Während ein Kaffee abkühlt, können sich einzelne Aromaeindrücke unterschiedlich deutlich zeigen.

Kaffeebohne ist nicht gleich Kaffeebohne

Das spätere Geschmacksprofil eines Kaffees wird von zahlreichen Faktoren geprägt.

Dazu gehören unter anderem:

  • Kaffeeart und Varietät
  • Herkunft und Anbaubedingungen
  • Höhenlage und Klima
  • Reifegrad der Kaffeekirschen
  • Aufbereitung nach der Ernte
  • Eigenschaften des Rohkaffees
  • Röstung
  • Lagerung
  • Mahlgrad und Zubereitung

Zu den wirtschaftlich bedeutendsten Kaffeearten gehören Coffea arabica, kurz Arabica, und Coffea canephora, zu der die als Robusta bezeichneten Kaffees gehören.

Arabica und Robusta unterscheiden sich in ihrer chemischen Zusammensetzung und können deshalb unterschiedliche sensorische Eigenschaften entwickeln. Arabica wird häufig mit einer feineren und vielschichtigeren Aromatik verbunden, während Robusta beziehungsweise Canephora oft einen kräftigeren Körper und ausgeprägtere herbe oder erdige Geschmacksnoten zeigt.

Dabei handelt es sich jedoch um allgemeine sensorische Tendenzen. Varietät, Herkunft, Aufbereitung, Röstung und Zubereitung können das tatsächliche Geschmacksbild erheblich beeinflussen.

Herkunft prägt – aber sie bestimmt nicht allein

Auch die Anbauregion beeinflusst die Eigenschaften eines Rohkaffees.

Klima, Niederschlag, Temperatur, Bodenbedingungen, Sonneneinstrahlung und Höhenlage wirken gemeinsam auf die Entwicklung der Kaffeepflanze und ihrer Früchte.

Deshalb können Kaffees verschiedener Herkunftsregionen sehr unterschiedliche sensorische Profile besitzen.

Brasilianische Kaffees werden beispielsweise häufig mit schokoladigen, nussigen oder süßlichen Aromaeindrücken in Verbindung gebracht. Äthiopische Kaffees können dagegen – abhängig von Region, Varietät und Aufbereitung – unter anderem florale, fruchtige, beerige oder zitrusartige Nuancen zeigen.

Solche Beschreibungen sind jedoch keine festen Geschmacksregeln. Auch innerhalb eines einzigen Landes können Kaffees vollkommen unterschiedliche Charaktere besitzen.

Welche Rolle spielt die Höhenlage?

Auch die Höhenlage kann Einfluss auf die Entwicklung und sensorischen Eigenschaften eines Kaffees haben.

In höheren Lagen führen niedrigere Durchschnittstemperaturen unter bestimmten Bedingungen zu einer langsameren Reifung der Kaffeekirschen. Dies kann die Entwicklung bestimmter Inhaltsstoffe und damit auch das spätere Aromaprofil beeinflussen.

Eine bestimmte Höhenlage allein ist jedoch kein Garant für besondere Qualität oder ein intensiveres Aroma.

Varietät, Mikroklima, Boden, Sonneneinstrahlung, Bewirtschaftung, Reifegrad und Aufbereitung spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

Die Aufbereitung nach der Ernte

Nach der Ernte müssen die Samen der Kaffeekirsche vom Fruchtgewebe getrennt und anschließend getrocknet werden. Die Art dieser Aufbereitung kann das spätere sensorische Profil des Kaffees deutlich mitprägen.

Zu den bekannten Aufbereitungsverfahren gehören unter anderem:

Washed Process – gewaschene Aufbereitung

Bei der gewaschenen Aufbereitung werden Fruchthaut und ein großer Teil des Fruchtfleisches entfernt. Die verbleibende Schleimschicht wird anschließend je nach Verfahren durch Fermentation und Waschen entfernt, bevor der Kaffee getrocknet wird.

Gewaschene Kaffees werden sensorisch häufig mit einem klaren und präzisen Geschmacksbild sowie einer deutlichen Wahrnehmung einzelner Aromanuancen verbunden.

Natural Process – trockene Aufbereitung

Bei der natürlichen Aufbereitung werden die Kaffeekirschen im Ganzen getrocknet. Erst danach werden die getrockneten Fruchtschichten von den Samen entfernt.

Natural aufbereitete Kaffees können häufig eine ausgeprägte Süße, einen volleren Körper und intensive fruchtige Aromaeindrücke entwickeln.

Honey Process

Beim Honey Process wird die äußere Fruchthaut entfernt, während ein Teil der natürlichen Schleimschicht – der sogenannten Mucilage – während der Trocknung am Samen verbleibt.

Je nach Ausführung der Aufbereitung können dadurch sensorische Eigenschaften entstehen, die zwischen gewaschenen und natürlich aufbereiteten Kaffees liegen. Häufig werden dabei Süße, Körper und fruchtige Aromaeindrücke hervorgehoben.

Erst die Röstung macht daraus Röstkaffee

Auch der sorgfältigste Rohkaffee besitzt noch nicht das Aromaprofil, das wir aus der fertigen Tasse kennen.

Während der Röstung laufen zahlreiche chemische Reaktionen ab und es entstehen viele jener Aromaverbindungen, die den späteren Duft und Geschmack prägen.

Deshalb stimmen wir bei DREIBURGEN unsere Röstprofile auf die Eigenschaften des jeweiligen Rohkaffees und das gewünschte sensorische Ergebnis ab.

Denn Kaffee ist das Ergebnis vieler Einflussfaktoren:

Herkunft, Varietät, Aufbereitung, Rohkaffee, Röstung und schließlich die Zubereitung in der Tasse.

Gerade dieses Zusammenspiel macht die geschmackliche Vielfalt von Kaffee für uns so faszinierend.


kaffeebohnen die auf dem Boden getrocknet werden
kaffeebohnen die auf dem Boden getrocknet werden
kaffeebohnen die auf dem Boden getrocknet werden

Was zeichnet einen guten Kaffee aus?

Die Qualität eines Kaffees entsteht aus dem Zusammenspiel vieler Faktoren. Bereits der Rohkaffee bringt Eigenschaften mit, die das spätere Geschmacksprofil wesentlich beeinflussen können.

Herkunft, Varietät, Aufbereitung, Beschaffenheit und weitere Merkmale des Rohkaffees spielen dabei ebenso eine Rolle wie die anschließende Röstung und Zubereitung.

Für DREIBURGEN wähle ich aus dem Angebot ausgesuchter Importeure gezielt jene Rohkaffees aus, die mich mit ihrer Qualität, ihrem Charakter und ihrer Aromatik überzeugen und zu meinen Vorstellungen für das jeweilige Röstprofil passen.

Dabei verlasse ich mich nicht allein auf Herkunft oder Namen eines Kaffees. Entscheidend ist für mich, wie sich der jeweilige Rohkaffee sensorisch präsentiert, welche Eigenschaften er mitbringt und welche Möglichkeiten er für die weitere Röstung bietet.

Die Röstung liegt persönlich in meiner Hand

Nach der Auswahl des Rohkaffees beginnt die eigentliche handwerkliche Arbeit.

Jede Röstung bei DREIBURGEN wird von mir persönlich durchgeführt.

Als Diplom-Kaffeesommelier begleite ich den gesamten Röstprozess selbst – von der Beurteilung des Rohkaffees über die Entwicklung und Abstimmung des Röstprofils bis zur fertigen Röstung.

Dabei arbeite ich nicht mit einem einzigen Standardprogramm für alle Kaffees. Jeder Rohkaffee bringt andere Eigenschaften mit und verlangt nach einer darauf abgestimmten Röstführung.

Zeit, Temperaturentwicklung und Röstverlauf werden von mir aufmerksam beobachtet und auf den jeweiligen Rohkaffee sowie das gewünschte sensorische Profil abgestimmt.

So entstehen bei DREIBURGEN Kaffees mit ganz unterschiedlichen Charakteren – von mild und harmonisch über fein und vielschichtig bis hin zu kräftig und vollmundig.

Für mich bedeutet guter Kaffee deshalb nicht möglichst viele Superlative, sondern die sorgfältige Verbindung aus Rohkaffeeauswahl, Erfahrung, Rösthandwerk und Geschmack.

So trägt jede Röstung bei DREIBURGEN meine persönliche Handschrift.

Andreas Allefeld
Diplom-Kaffeesommelier


Trommelröstung: Kaffee mit Zeit und Erfahrung rösten

Ob am Morgen, am Nachmittag zu einem Stück Kuchen, gemeinsam mit der Familie oder bei einer besonderen Gelegenheit – Kaffee begleitet viele Momente unseres Alltags.

Doch der Charakter eines Kaffees entsteht lange bevor er in die Tasse gelangt. Bereits die Auswahl des Rohkaffees legt eine wichtige Grundlage. Einen entscheidenden weiteren Schritt übernimmt anschließend die Röstung.

Traditionelle Langzeit-Trommelröstung bei DREIBURGEN

Bei DREIBURGEN röste ich meine Kaffees im traditionellen Langzeit-Röstverfahren in einem Trommelröster.

Je nach Rohkaffee und gewünschtem Röstprofil dauert eine Röstung bei mir etwa 18 bis 25 Minuten. Dabei arbeite ich mit Temperaturen von bis zu 199 °C.

Jeder Rohkaffee bringt unterschiedliche Eigenschaften mit. Deshalb erhält nicht jeder Kaffee dasselbe Röstprofil. Zeit, Temperaturentwicklung und Röstverlauf stimme ich individuell auf den jeweiligen Rohkaffee und das gewünschte sensorische Ergebnis ab.

Während der Röstung laufen zahlreiche chemische Reaktionen ab. Dabei entstehen und verändern sich viele jener Aromaverbindungen, die später Duft, Geschmack und Charakter des fertigen Kaffees prägen.

Genau deshalb bedeutet Rösten für mich weit mehr als das bloße Erhitzen von Kaffeebohnen.

Jede Röstung wird von mir persönlich begleitet

Ich röste bei DREIBURGEN ausschließlich selbst und begleite jede Charge vom Einbringen des Rohkaffees in den Trommelröster bis zum Ende des Röstprozesses persönlich.

Dabei beobachte ich den Verlauf der Röstung kontinuierlich und passe meine Röstführung an die Eigenschaften des jeweiligen Kaffees an.

Nach Abschluss der Röstung werden die Bohnen unmittelbar in unserem Kühlsieb mit Luft gekühlt. Anschließend erhalten sie bei DREIBURGEN bis zu 36 Stunden Zeit zum Ruhen, bevor sie für den Verkauf abgefüllt werden.

So entstehen Kaffees mit ganz unterschiedlichen sensorischen Charakteren – von mild und harmonisch über fein und vielschichtig bis hin zu kräftig, vollmundig und dunkel-aromatisch.

DREIBURGEN – Kaffee braucht nicht nur Temperatur. Kaffee braucht auch Zeit.

Andreas Allefeld
Diplom-Kaffeesommelier


Schnelle Abkühlung nach der Röstung

Mit dem Ende der eigentlichen Röstzeit ist der Prozess noch nicht vollständig abgeschlossen. Die Bohnen besitzen zu diesem Zeitpunkt noch eine hohe Eigenwärme und würden ohne ausreichende Kühlung weiter thermisch reagieren.

Deshalb werden die frisch gerösteten Kaffeebohnen bei DREIBURGEN unmittelbar nach dem Rösten in das Kühlsieb gegeben.

Dort sorgt ein kontinuierlicher Kühlluftstrom dafür, dass die Bohnen gleichmäßig und zügig abgekühlt werden. So wird die weitere Wärmeentwicklung möglichst schnell reduziert und der von mir vorgesehene Röstgrad stabilisiert.

Die Kühlung ist damit ein wichtiger Bestandteil des gesamten Röstprozesses – denn auch die Minuten unmittelbar nach dem Rösten können Einfluss auf das spätere sensorische Ergebnis haben.

Ruhephase nach dem Rösten

Nach dem Abkühlen erhält unser frisch gerösteter Kaffee zunächst Zeit zum Ruhen.

Dafür bewahren wir ihn bei DREIBURGEN in geeigneten lebensmitteltauglichen Hobbocks auf.

Während der Röstung entsteht unter anderem Kohlendioxid (CO₂). Ein Teil dieses Gases bleibt zunächst in der porösen Struktur der gerösteten Kaffeebohnen eingeschlossen und wird anschließend nach und nach wieder abgegeben.

Dieser natürliche Vorgang wird als Entgasung oder Degassing bezeichnet.

Bei DREIBURGEN geben wir unseren Kaffees vor der Abfüllung eine Ruhephase von bis zu 36 Stunden.

Danach wird der Kaffee in unsere Aromaschutzbeutel abgefüllt. Auch dort setzt sich die natürliche Entgasung weiter fort. Das Einweg-Aromaventil ermöglicht es, dass entstehendes Kohlendioxid aus dem Beutel entweichen kann, ohne dass die Verpackung dafür geöffnet werden muss.

So gehören bei DREIBURGEN nicht nur die eigentliche Röstung, sondern auch Kühlung, Ruhephase und Verpackung zu unserem sorgfältig abgestimmten Herstellungsprozess.


Trommelröstung: Guten Kaffee traditionell rösten


Ob morgens nach dem Aufwachen für einen guten Start in den Tag, nachmittags zu einem leckeren Stück Kuchen, zu Hause mit der Familie oder bei einer besonderen Veranstaltung: Ohne Kaffee geht es einfach nicht. Doch der Weg zu gutem Kaffee beginnt lange, bevor er in unsere Tasse gelangt. Schon die Auswahl der Kaffeebohnen und ihr Röstprozess sind entscheidend für den Geschmack.  

Beim traditionellen Langzeit-Röstverfahren beispielsweise werden kleine Mengen per Hand in den Trommelröster eingefüllt und je nach Sorte für 18 bis 25 Minuten bis 199 Grad Celsius geröstet. Durch diese lange Röstdauer werden sämtliche Aromen der Kaffeebohne in aller Ruhe freigesetzt. Das Ergebnis ist purer Kaffeegenuss. Mild, hocharomatisch und bekömmlich zugleich. Und ein gesunder dazu: Nur bei dieser Art der Röstung werden Säuren und Reizstoffe fast vollständig vernichtet, die ansonsten Magenbeschwerden, Sodbrennen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und allgemeines Unwohlsein verursachen können. 

Damit es nach Beendigung des Röstvorgangs nicht zu einem sogenannten Nachbrennen und somit zu unerwünschten Ergebnissen wie z.B. Bitterkeit kommt, ist eine schnelle Abkühlung der Bohnen durch ein Kühlsieb erforderlich. Die heißen Kaffeebohnen werden mithilfe eines permanenten Kühlluftstroms gleichmäßig und schnell heruntergekühlt, bis der Kaffee sich nicht mehr gegenseitig erhitzen kann. Des Weiteren wird der frisch geröstete Kaffee in sogenannte Lebensmittel-Hobbocks bis zu 40 Stunden gelagert, damit auch die letzten schädlichen Säuren am Luftsauerstoff verschwinden. Nachdem nun der Kaffee magenfreundlich geröstet wurde und seine schädlichen Säuren abgebaut wurden, darf der Kaffee in die Aromaschutzbeutel abgefüllt werden.

Guter Kaffee: Frisch gemahlen, voller Geschmack

Nach der Röstung beginnt sich Kaffee kontinuierlich zu verändern.

Während des Röstprozesses entstehen zahlreiche Aromaverbindungen und Gase. Ein Teil des entstandenen Kohlendioxids (CO₂) bleibt zunächst in der porösen Struktur der gerösteten Bohnen eingeschlossen und wird anschließend nach und nach wieder abgegeben. Dieser natürliche Vorgang wird als Entgasung oder Degassing bezeichnet.

Gleichzeitig sind viele der für das Kaffeearoma wichtigen Verbindungen flüchtig und teilweise empfindlich gegenüber Sauerstoff, Wärme und anderen äußeren Einflüssen. Deshalb verändert sich das Aromaprofil eines gerösteten Kaffees mit zunehmender Lagerzeit.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Kaffee unmittelbar nach der Röstung automatisch seinen besten Geschmack besitzt.

Frisch gerösteter Kaffee benötigt zunächst etwas Zeit zur Entgasung. Wie sich ein Kaffee anschließend sensorisch entwickelt und wann er für eine bestimmte Zubereitungsart besonders ausgewogen erscheint, hängt unter anderem vom Rohkaffee, Röstgrad, Röstprofil, der Verpackung und der Zubereitung ab.

Röstdatum und Mindesthaltbarkeitsdatum sind nicht dasselbe

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) gibt an, bis zu welchem Zeitpunkt ein Lebensmittel bei sachgerechter Aufbewahrung seine spezifischen Eigenschaften mindestens behalten soll.

Es sagt jedoch nicht unmittelbar aus, wann der Kaffee geröstet wurde.

Deshalb lässt sich aus dem Mindesthaltbarkeitsdatum allein das Röstdatum eines Kaffees nicht zuverlässig zurückrechnen.

Ein zusätzlich angegebenes Röstdatum schafft hier mehr Transparenz und zeigt unmittelbar, wann die Röstung stattgefunden hat.

Ganze Bohnen möglichst frisch mahlen

Für ein möglichst intensives Aromenerlebnis empfehlen wir, Kaffee als ganze Bohne aufzubewahren und erst kurz vor der Zubereitung zu mahlen.

Durch das Mahlen vergrößert sich die Oberfläche des Kaffees erheblich. Dadurch können flüchtige Aromaverbindungen schneller verloren gehen und oxidative Veränderungen werden begünstigt.

Wer seinen Kaffee gut verschlossen, trocken, dunkel und vor Wärme geschützt lagert und ihn möglichst frisch vor der Zubereitung mahlt, schafft gute Voraussetzungen dafür, sein charakteristisches Aromaprofil möglichst lange zu bewahren.

Mehr dazu erfahren Sie in unseren 5 Tipps zur richtigen Aufbewahrung von Kaffee.


Bei DREIBURGEN finden Sie sorgfältig ausgewählte Kaffees mit ganz unterschiedlichen Geschmacksprofilen – von mild und harmonisch über fein und vielschichtig bis hin zu kräftig, vollmundig und dunkel-aromatisch.

Die Grundlage dafür beginnt bereits bei der Auswahl des Rohkaffees.

Aus dem Angebot ausgesuchter Importeure wähle ich gezielt jene Rohkaffees aus, die mich mit ihrer Qualität, ihrem Charakter und ihrer Aromatik überzeugen und zu den jeweiligen Röstprofilen von DREIBURGEN passen.

Anschließend beginnt meine eigentliche handwerkliche Arbeit.

Im traditionellen Langzeit-Röstverfahren röste ich jeden unserer Kaffees persönlich und stimme Zeit, Temperaturentwicklung und Röstverlauf auf die Eigenschaften des jeweiligen Rohkaffees und das gewünschte sensorische Ergebnis ab.

Als Diplom-Kaffeesommelier verbinde ich dabei sensorische Beurteilung, Erfahrung und Rösthandwerk mit meinem persönlichen Anspruch an Qualität und Geschmack.

So entstehen bei DREIBURGEN Kaffees mit eigenständigem Charakter und einer Aromatik, die den jeweiligen Rohkaffee und sein individuell entwickeltes Röstprofil widerspiegelt.

Jede Röstung wird von mir persönlich durchgeführt – und trägt damit meine Handschrift.

Andreas Allefeld
Diplom-Kaffeesommelier


Bei uns finden Sie hochwertige Kaffeespezialitäten, die Ihren Gaumen mit intensiven Aromen verwöhnen und dabei den Magen schonen. Aus Liebe zum Kaffee und zu den Menschen wählen wir nur die besten Sorten aus und achten bei unserer Auswahl nicht nur auf Anbau und Ernte, sondern wenden darüber hinaus das traditionelle Langzeit-Röstverfahren an. So profitieren Sie bei uns von fairem Kaffee, der Sie mit intensivem Aroma und guter Bekömmlichkeit begeistert. Als Kaffee-Experte und diplomierter Kaffee-Sommelier verfügen wir über das geheime Wissen, wie man das Beste aus unseren Qualitäts-Kaffeebohnen herausholt.

Die Crema als charakteristischer Bestandteil des Espressos

Die Crema ist eines der typischen Merkmale eines frisch zubereiteten Espressos. Sie bildet sich während der Extraktion unter Druck als feinporige Schaumschicht auf der Oberfläche des Getränks.

An ihrer Entstehung sind unter anderem das im gerösteten Kaffee enthaltene Kohlendioxid (CO₂), Wasser, gelöste Kaffeebestandteile sowie fein verteilte Öle beteiligt.

Eine fein strukturierte Crema beeinflusst nicht nur das Erscheinungsbild eines Espressos, sondern trägt auch zu seinem Mundgefühl und zur sensorischen Wahrnehmung bei.

In den feinen Gasbläschen und der flüssigen Phase der Crema befinden sich außerdem flüchtige Aromaverbindungen. Dadurch kann die Crema Einfluss darauf nehmen, wie sich die Aromen während des Trinkens entfalten und wahrgenommen werden.

Wie viel Crema entsteht und wie stabil sie ist, hängt von zahlreichen Faktoren ab – unter anderem vom verwendeten Kaffee, dem Röstgrad, der Frische, dem Mahlgrad, der Dosierung, dem Brühdruck und der gesamten Extraktion.

Eine schöne Crema kann daher ein Hinweis auf bestimmte Eigenschaften der Zubereitung sein. Sie allein ist jedoch noch kein zuverlässiges Qualitätsurteil.

Entscheidend bleibt das Zusammenspiel aus Aroma, Geschmack, Körper, Balance und dem persönlichen Genuss des Espressos.


Die richtige Kaffee-Zubereitung

Auch die Zubereitung hat einen entscheidenden Einfluss darauf, wie ein Kaffee in der Tasse wahrgenommen wird.

Ob French Press, Filterkaffee, Siebträger oder eine andere Brühmethode – derselbe Kaffee kann sich je nach Zubereitungsart deutlich unterschiedlich zeigen.

Dabei spielen vor allem Mahlgrad, Wassertemperatur, Dosierung, Wassermenge und Brühzeit eine wichtige Rolle.

Sind diese Faktoren nicht aufeinander abgestimmt, kann ein Kaffee beispielsweise zu dünn, unausgewogen, zu herb oder übermäßig bitter wirken.

Ziel ist es deshalb, die Zubereitung so auf den jeweiligen Kaffee und die verwendete Methode abzustimmen, dass sich sein charakteristisches Aromaprofil möglichst klar und ausgewogen zeigt.

Wie das gelingt, erfahren Sie in unseren Zubereitungstipps.


Fehlaromen im Kaffee

Kaffee besitzt eine außerordentlich vielfältige Aromatik. Neben angenehmen und charakteristischen Geschmacks- und Geruchseindrücken können jedoch auch sensorische Merkmale auftreten, die als störend oder unerwünscht wahrgenommen werden.

In der professionellen Kaffeeverkostung werden deshalb nicht nur positive Aromaeindrücke beschrieben. Auch Merkmale wie beispielsweise gummiartig, muffig, papierartig, stark phenolisch oder unangenehm fermentiert können Teil einer sensorischen Beurteilung sein.

Solche Auffälligkeiten können unterschiedliche Ursachen haben.

Sie können beispielsweise mit Eigenschaften oder Defekten des Rohkaffees, Fehlern während Ernte und Aufbereitung, ungeeigneter Lagerung oder auch mit der späteren Röstung und Zubereitung zusammenhängen.

Dabei ist wichtig: Nicht jedes ungewöhnliche Aroma ist automatisch ein Fehler.

Begriffe wie erdig, holzig, tabakartig oder fermentiert können – abhängig vom jeweiligen Kaffee, ihrer Ausprägung und dem gesamten sensorischen Profil – durchaus als charakteristische Aromaeindrücke beschrieben werden.

Von einem Fehlaroma spricht man deshalb vor allem dann, wenn ein sensorischer Eindruck auf einen Defekt oder eine unerwünschte Veränderung zurückzuführen ist und die Wahrnehmung des Kaffees deutlich beeinträchtigt.

Qualitätskontrolle beginnt bereits beim Rohkaffee

Aus diesem Grund spielt die sensorische Beurteilung für uns bei DREIBURGEN eine wichtige Rolle.

Bereits bei der Auswahl unserer Rohkaffees achten wir auf Qualität, Charakter und Aromatik. Auch nach dem Wareneingang vergleichen und beurteilen wir die gelieferte Qualität erneut.

Nach der Röstung überprüfen wir unsere Kaffees ebenfalls sensorisch.

So können wir beurteilen, ob der jeweilige Kaffee das von uns vorgesehene Geschmacksprofil zeigt und ob Röstung und Rohkaffee unseren Vorstellungen entsprechen.

Denn guter Kaffee bedeutet für uns nicht nur, angenehme Aromen zu entdecken – sondern auch aufmerksam wahrzunehmen, wenn etwas nicht zum gewünschten Geschmacksprofil gehört.


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Doce Diamantina - Brasilien

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Doce Diamantina - Brasilien

Brasiliens Vielfalt in einer Bohne- mild & besonders säurearm - Brasilien: Ein wahrer Diamant unter den Kaffeeanbaugebieten Brasilien ist berühmt für seine heißen Samba-Rhythmen, die vielfältige Natur und den temperamentvollen Fußball: Doch das weite Land an der Ostküste Südamerikas ist mittlerweile auch die drittgrößte Kaffeenation der Welt! Die brasilianische Leidenschaft zum schwarzen Gold begann bereits vor mehreren Jahrhunderten: Der Offizier Francisco de Melo Palheta schmuggelte die ersten Kaffeesamen heimlich aus Französisch-Guayana ins brasilianische Belém. Heute gilt der Kaffeeexport als einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Brasiliens. Die Brasilianer lieben ihren Kaffee süß und brühend heiß: Aus kleinen Tassen getrunken lehren sie ihren Kaffee oft in nur einem Zug. Im größten Land Südamerikas wird die Kaffeebohne wie eine Gottheit verehrt – von den weißen Stränden der Copacabana bis tief in die unendliche Farbpracht des Amazonas-Regenwaldes. Und diese Verehrung schmeckt man auch: brasilianischer Kaffee sticht hervor durch ein süßliches und mildes Aroma, das in unserer neuen Arabica „Doce Diamantina“, dem „süßen Diamanten“, besonders ausgeprägt zur Geltung kommt.  Das Anbaugebiet in der vorteilhaftesten Region Brasiliens Die Bohnen der „Doce Diamantina“ wachsen zwischen roten Felsen und grünen Büschen, am Ufer des reißenden Flusses São Francisco und zu den Füßen des Pico da Bandeira, dem drittgrößten Berg Brasiliens. Das Anbaugebiet in Minas-Gerais – ein Bundesstaat fast so groß wie Frankreich – ist eine der wichtigsten Kaffeegegenden des Landes. Das Klima dort bleibt das ganze Jahr über konstant, außerdem ist die Region größtenteils flach und bietet Raum für eine der wichtigsten Wasserressourcen Brasiliens. Ein wahres El Dorado für bunte Pflanzen, hunderte Vogelarten, verschiedene Wildtiere und für die Arabica-Bohne! Fairness, Nachhaltigkeit und Spitzenqualität: Der Kaffeeanbau Wir von der Kaffeerösterei Dreiburgen legen größten Wert auf herausragende Qualität und die umweltfreundliche Produktion unserer Kaffeebohnen. Land und Leute werden mit größtem Respekt behandelt: Nur nachhaltige und schützende Verfahren kommen beim Kaffeeanbau zum Einsatz. Zudem ist es uns wichtig, eine ideale Beziehung zu den Farmern und ihren Arbeitern zu pflegen. Fortwährende Kontrollen und sorgsame Überwachung sorgen schließlich für Kaffeebohnen der Extraklasse.  Die Verarbeitung von „Doce Diamantina“: Von der Bohne zur flüssigen Lebensfreude Nachdem die prallen, roten Kaffeekirschen von Hand geerntet und verlesen werden, trocknen sie in der warmen Sonne Brasiliens. Durch dieses schonende Trocknungsverfahren kann sich die Süße der Bohne besonders intensiv entfalten – ein zeitintensiver Prozess, der die Mühe wert ist: Jede Minute in der Sonne macht den Kaffeegenuss noch sanfter und geschmacksintensiver.  Ein Aroma so lebendig und temperamentvoll wie der Karneval in Rio Süß wie Karamell, einzigartig wie ein Diamant: Unsere Arabica „Doce Diamantina“ besticht durch ihren unvergleichlichen Geschmack nach Milchschokolade und Marzipan, der durch eine raffinierte Pflaumennuance das gewisse Etwas erhält. Feine Mandelaromen runden den Genuss ab. Dieses milde Tassenprofil wird von einem mittleren Körper unterstrichen und lässt das Beste der Arabica zum Vorschein kommen. Die rehbraune Färbung der Crema verrät eine delikate Süße, die weich und natürlich anklingt und so bestens geeignet ist für wahre Genießer, die vom Kaffee nicht genug bekommen können.  Wir von der Kaffeerösterei Dreiburgen empfehlen diese Sorte allen, die guten Kaffee mit einer außergewöhnlichen Note schätzen. Ganz gleich, ob für einen sanften Start in den Tag, die wohlverdiente Pause im Büro oder eine entspannte Auszeit am Nachmittag: „Doce Diamantina“ verführt durch seinen hocharomatischen Geschmack und ist dank seiner geringen Säure und dem niedrigen Koffeingehalt besonders. Brasiliens „Doce Diamantina“ Nächstgelegene Stadt: PatrocinioRegion: Cerrado, Minas-Gerais (Brasilien) Kaffeetyp: ARABICAHaupternte: September bis DezemberAnbauhöhe: 800 bis 1100 MeterVarietäten: Catuaí, Mundo NovoAufbereitung: trockenHaupt-Erntezeit: Juni bis SeptemberVerschiffung: GanzjährigHäfen: Santos, Rio de Janeiro, Vitoria, ParanaguaSackgröße: 59 kg  

Inhalt: 250 Gramm (32,80 € / 1000 Gramm)

Regulärer Preis: 8,20 €
mild & besonders säurearm
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Kaffeebohne
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Cavaliere Rosso - Espresso
Cavaliere Rosso - Espresso

der leidenschaftliche rote Ritter - mittelkräftig & säurearm - Unser Espresso Cavaliere Rosso wird Sie davon überzeugen, dass Rittertum auch in der heutigen Zeit begeistern kann. Unser roter Ritter garantiert zu jeder Tageszeit sinnlichen Genuss, denn dank seines geringen Gehalts an Säure lässt er sich bis spät in die Nacht trinken. Ihre Geschmacksnerven verwöhnt dieser edle Espresso mit kräftigen und gleichzeitig lieblichen Aromen von zarter Schokolade. Das komplexe Geschmacksprofil mit Tönen von vollmundigen Nüssen macht diesen Espresso zu einem der Bestseller der Kaffeerösterei Dreiburgen. Den Körper des mittelkräftigen Espressos Cavaliere Rosso kennzeichnet dichte Crema, die sanfte Klänge von Zartbitter vollkommen zur Geltung bringt. Wenn Sie ihn mit Milch mischen, ergänzt karamellisierte Süße das vielschichtige Profil. Schokoladenliebhaber und Menschen mit höchsten Ansprüchen werden von dem cremigen Schmelz dieses Espressos hingerissen sein. Für die ausgewogene Harmonie haben unsere Kaffeeröster verschiedene Spitzenkaffees perfekt miteinander kombiniert: „Doce Diamantina“ aus Brasilien: zarte Kakaonoten mit süßer Mandel „Hacienda La Claudina“ aus Kolumbien: schwere Süße von fruchtiger Schokolade „El Jaguar“ aus Guatemala: Noten von dunklem Nougat „Kerberos“ aus Indien: Cremige Mousse au Chocolat aus Zartbitterschmelz Die Anbaugebiete „Doce Diamantina“Hauptbestandteil dieses Espressos ist „Doce Diamantina“ aus Brasilien, der süße Diamant. Diese Bohnen wachsen an kräftig grünen Büschen am Fuß des Pico da Bandeira. Der drittgrößte Berg des Landes erhebt sich in Minas-Gerais, ein Bundesstaat von der Größe Frankreichs. In einem der wichtigsten Kaffeeanbaugebiete Brasilien, fließt der São Francisco temperamentvoll zwischen roten Felsen in Richtung Meer.  Auf dem eisenreichen Gestein am Ufer einer der wichtigsten Wasserressourcen des Landes gedeihen die Kaffeebüsche hervorragend. In der flachen Region scheint die Sonne das ganze Jahr über warm vom Himmel. Zwischen den Pflanzen tummeln sich Hunderte verschiedener Vogelarten und zahlreiche Wildtiere - ein Naturparadies, das den Kaffeebohnen ihr prächtiges Aroma verleiht. „Hacienda La Claudina“Im Hochland Kolumbiens reift dieser Kaffee bei optimalen Temperaturen und genau der richtigen Menge von Regen. Im Gebirge Los Farallones del Citara erwärmt sich die Bergluft zwischen 17 und 23 ºC täglich - anders als in anderen Gebieten Kolumbiens, die regelmäßig unter brütender Hitze leiden. Im Gebiet um Antioquía profitieren die Kaffeepflanzen von der mineralstoffreichen Vulkanerde, die sie üppig wachsen lässt. Bananenstauden locken in diesem Anbaugebiet Scharen bunter Vögel an - die perfekte Kombination für einen Kaffee, der mit kräftigem Geschmack überzeugt. In der Hacienda la Claudina spricht man gerne von den eigenen, echten Goldschürfern: Statt im Boden nach Metall zu graben, steigen sie hinauf in die grüne Weite der Anden. In ihren Körben sammeln sie Bohnen aus rotem Gold, die saftig schimmern. „El Jaguar“Unser Jaguar stammt aus zwei Anbaugebieten in Guatemala. 32 zum Teil aktive Vulkane prägen dieses Land und machen es fruchtbar. In unserem ersten Anbaugebiet, dem subtropischen Urwald der Region Alta Verapaz auf Höhenlagen zwischen 1320 und 1500 Meter, regnet es viel. Doch die Sonne lässt nie lange auf sich warten und strahlt intensiv vom Himmel. Über 400 Arten von Orchideen verwandeln unser zweites Anbaugebiet Baja Verapaz in ein natürliches Kleinod. Für unseren Jaguar nehmen wir ausschließlich Arabica-Bohnen, die zwischen 1300 und 1500 Metern Höhe wachsen - dort, wo der Jaguar nach Beute Ausschau hält.  „Zerberus“Von der anderen Seite der Erdkugel kommen die Bohnen für Zerberus. Sie wachsen im Hügelland des indischen Bundesstaats Karnataka auf der Plantage Harley's Estate, die einst britische Kolonialherren gegründet hatten. Auf Lagen zwischen 945 bis 1350 Meter Höhe gedeiht hier die Sorte Canephora Robusta besonders gut. Im indischen Kaffeegürtel verwöhnt die Tropensonne das ganze Jahr über die Pflanzen. Feigenbäume, Jackfruchtbäume und Eichen spenden hier Schatten für die Robusta-Pflanzen, die gemäßigte Sonnenstrahlen bevorzugen. Rehe, Füchse und Wildschweine tummeln sich in dem satten Grün der Plantage, das mehrere Flüsse durchziehen. Fairer Handel Wir von der Kaffeerösterei Dreiburgen schauen uns die Lieferanten unserer Rohstoffe genau an. Dabei zählt nicht nur die Qualität der Kaffeebohnen: Fairer Handel liegt uns ebenso sehr am Herzen. Wir arbeiten nur direkt mit Kooperativen und Plantagen zusammen, die Bauern und Mitarbeitern faire Preise zahlen. Im brasilianischen Minas-Gerais gibt es zahlreiche Vereinigungen von Kleinbauern, die ihren Kaffee nachhaltig verarbeiten. In Kolumbien dagegen sind Familienbetriebe für 40 Prozent des produzierten Kaffees verantwortlich. Wir greifen in der Regel auf Kaffeebohnen von Kooperativen mit Kleinbauern zurück - etwa im Anbaugebiet Baja Verapaz in Kolumbien. Die indische Plantage Harley's Estate gehört zum Konzern Classic Synergy's Group, der seinen Mitarbeitern hervorragende Sozialleistungen bietet. Die Fachkräfte der Plantage erhalten beispielsweise neben bezahltem Urlaub kostenlos Wohnraum, ärztliche Betreuung, Mutterschaftsleistungen und Schulbildung für ihre Kinder. Wichtig ist für uns, dass wir die Zwischenhändler ausklammern. Fairer Handel verbessert die Qualität des Kaffees und gibt unseren Kunden und auch uns selbst das gute Gefühl, ethisch verantwortungsvoll zu handeln.

Inhalt: 250 Gramm (34,80 € / 1000 Gramm)

Regulärer Preis: 8,70 €
mittelkräftig & säurearm
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El Jaguar - Guatemala
El Jaguar - Guatemala

Alta Verapaz – Baja Verapaz - 100% ARABICA – 100% Exclusiv Guatemala, ein Land so vielfältig wie seine Flora und Fauna. In diesem zerklüfteten Land das von Tälern, Bergen und Urwald dominiert wird, hat seinen Wohlstand der Kaffeeproduktion zu verdanken. Ca. 270.000 Hektar Land werden für den Kaffeeanbau genutzt. Kleinbauern, Kooperativen und große Kaffeefarmer, die den Kaffee auf ein bis zwei Hektar Land anbauen sind für diesen Wohlstand verantwortlich. Das Klima in Guatemala ist in jeder Region sehr unterschiedlich, wodurch die Kaffeespezialitäten viele verschiedene Aromen aufweisen. Aufgeteilt in verschiedenen Regionen werden hier Kaffeespezialitäten hervorgezaubert. Atitlan, Huehuetenango, Plateau Fraijanes und Coban liegen auf Höhen zwischen 700 und 1700 Metern und sind meist vulkanischen Ursprungs. Die unterschiedlichen Böden und Klimazonen fördern die regionalen Besonderheiten der Kaffees.  Guatemala zählt zu den hochwertigsten und qualitativ besten Kaffeeproduzenten weltweit. Die Beschaffenheit des Landes ist geprägt von 32 Vulkanen, teilweise noch aktiv, die das Land mit fruchtbaren mineralischen Böden versorgen. Ideale Bedingungen, um Spezialitäten Kaffee anzubauen. Da es sich bei Kaffee um ein Naturprodukt handelt ist bei diesem hochqualitativen Kaffee nach der Ernte und noch vor dem Rösten eine Auslese der Kaffeebohnen notwendig, um zu garantieren, dass nur die besten Kaffeebohnen zum Einsatz kommen. Unseren Kaffee aus der Region Coban zählt zu den hervorragendsten Kaffees die Guatemala zu bieten hat. Cobàn, das ist die Hauptstadt des Gebietes ALTA VERAPAZ und befindet sich in einem sehr feuchten Gebiet, dass hauptsächlich aus subtropischem Urwald besteht. Der Kaffeeanbau dieser Region, die unter dem Namen Cobán bekannt ist, befindet sich auf Höhenlagen von 1320 bis 1500 Metern über dem Meer. Anders als andere Anbauregionen Guatemalas ist Cobán das ganze Jahr über bewölkt. Mit Niederschlagsmengen von 2500 bis 3500 mm/qm ist diese Region die zweithöchste vom Niederschlagjahresdurchschnitt. Das Klima ist immerzu gleichbleibend mit Ausnahmen von einigen Stunden intensiver Sonneneinstrahlung. Eine Luftfeuchtigkeit von ca. 95% trägt zur optimalen Fruchtbarkeit der Böden in der Region bei. Ein weiteres Gebiet, aus dem unser Kaffee kommt ist BAJA VERAPAZ. Diese Landschaft ist ein ganz besonders Kleinod. Reich an Flora, dort existieren mehr als 400 Arten verschiedener Orchideen. Ein Naturschutzgebiet und Bioreservat das man „Sierra de la Minas“ nennt. Unser Kaffee aus Guatemala ist ein Blend verschiedener Charaktere. Wir von der Kaffeerösterei DREIBURGEN legen Wert darauf mit ausgewählte Kleinbauernkooperativen zusammenzuarbeiten, welche nur die besten Kaffeebohnen anbauen. Unser Kaffee enthält ausschließlich Arabica-Bohnen ab einer Höhe von 1300 bis 1500 Metern. Alta und Baja Verapaz haben nicht nur unseren Kaffee in Ihrem unberührten Regenwaldgebiet, sondern auch den dort heimischen Jaguar und den Vogel „Quetzal“. Die Kaffeepflanzen beider Gebiete wachsen an der Atlantik-Küste auf kalkhaltigen und lehmigen Böden.  Kaffeebeschreibung   100% Geschmack aus 100% Arabica Kaffee aus Guatemala, aus den Urwaldregionen Alta und Baja Verapaz, ein Blend zweier hervorragender Arabica Sorten. Hochland und Urwald Kaffee Bohnen vereint zu etwas ganz Großen, etwas einmaligem, erschaffen für ganz besondere Glücksmomente. Dieser Spitzenkaffee wird sie entführen in eine Welt des Genusses und der Inspiration. Ein Kaffee ganz nach meinem Geschmack.  Unser „El Jaguar“ mit seinen ganz besonderen Noten von intensiver Schokolade bis hin zu Nougattönen im Nachhall. Ein hocharomatischer Kaffee der von Tasse zu Tasse zu überzeugen weiß. Kräftig im Geschmack bei einem ausgewogenen Körper. Dieser sortenreine Spitzenkaffee besitzt ein reiches und harmonisches Aroma, der durch seine Kakao-Note besticht. Sein leicht rauchig und intensiver Schokoladengeschmack, bei einer ausbalancierten exklusiven Fülle und seiner feinen Säure macht ihn bei Genießern sehr beliebt.     Region: Rain Forest Cobán, ALTA und BAJA VERAPAZKaffeetyp: ARABICAHaupternte: Dezember bis MärzVarietäten: Bourbon, Catuai, Caturra, PacheHöhe: 1300 bis 1500 MeterAufbereitung: NassTrocknung: Sonne und TrocknerVerschiffung: Dezember bis MärzSackgröße: 69 Kg  

Inhalt: 250 Gramm (35,60 € / 1000 Gramm)

Regulärer Preis: 8,90 €
mittelkräftig vollmundig säurearm
Kaffeebohne Kaffeebohne Kaffeebohne Kaffeebohne Kaffeebohne
Kaffeebohne Kaffeebohne
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Sigri Perlbohnen - Papua-Neuguinea

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Sigri Perlbohnen - Papua-Neuguinea

Waghi Valley – Single Origin – 100% Arabica – 100% Perlbohnen Anbaugebiet:Der drittgrößte Inselstaat der Welt mit rund 600 Pazifischen Inseln heißt Papua-Neuguinea.Rund 80 % des Inselstaates werden von Neuguinea eingenommen. Ein ca.  200 Kilometer breites Gebirge zum Teil aus noch bestehenden Vulkanen dominiert das Land. In diesem verästelten Gebirge, dass geprägt wird von steilen Schluchten, schwer zugänglichen tiefen Tälern und Hochebenen werden ca. 7o bis 85% des Kaffees von kleinen Kaffeeplantagen, die meist nicht mehr als 60 Bäume haben, bewirtschaftet. Hier gibt es so gut wie keine Infrastruktur. Durch das schwer begehbare Gelände ist die Pflege der Kaffeeplantagen sehr schwierig, so dass ein Einsatz von Landmaschinen unmöglich ist. Die familiengeführten Plantagen bewirtschaften somit die Pflanzung, die Pflege und die Ernte komplett von Hand. Das kühle Klima, der reichliche Niederschlag, die fruchtbaren Urwaldböden und der mineraliengehalt der Lavagesteinsschichten begünstigen somit den Kaffeeanbau und bringen besondere Qualitäten hervor. Der Kaffee wird hauptsächlich in zwei verschiedenen Regionen angebaut. Zum einen im Südosten der Inseln um Mount Hagen in Waghi Valley das in den Western Highlands der Provinz Papua-Neuguinea liegt, dem bedeutsamsten Handelszentrum im Hochland, und im fruchtbaren Tiefland nahe der Hauptstadt der Provinz Oro. Western Highlands – Sigri Estate, in der Nähe von Mount Hagen im Waghi-Tal. Eastern Highlands – Kimel Estate; in der Region Purosa / Okapa. Kaffeeanbau:Für den Kaffeeanbau wurde Papua-Neuguinea erst sehr spät entdeckt. Erst Ende des 19.Jahrhunderts wurde die ersten Kaffeepflanzen auf den fruchtbaren Böden hoch gelegener Plantagen kultiviert. Als 1927 Kaffeepflanzen und Kaffeesamen aus Jamaika (Jamaika Blue Mountain) herausgeschmuggelt und erfolgreich angepflanzt wurden fing der Kaffeemarkt an zu florieren. Dieser Kaffee, von Kennern sehr geschätzt, ist dank der klimatischen besseren Verhältnisse als sein direkter Verwandter zum Blauen Berg. Geschmacklich gehaltvoller. Seine leicht würzigen Noten schmecken teilweise leicht rauchig mit Anklängen von süßer Vanille. Dieser hat einen unvergleichlichen Charakter von kräftig würziger Schokolade. Sigri Estate:Auf 1500 m Höhe liegt im Waghi-Tal, Sigri Estate, eine Plantage der ersten Stunde (wurde in den 1950 etabliert) die schon nach kurzer Zeit den Ruf erworben hatte einen der besten Sortenreinen Kaffees zu produzieren und dass unter den wohl schwierigsten Anbaubedingungen der Welt. Das Land ist geprägt von schwer zugänglichen Plantagen mit außergewöhnlichen Qualitäten. Straßen Verbindungen zu den Plantagen im Hinterland sind kaum vorhanden, sodass der Kaffee mit kleinen Propellermaschinen (10 bis 15 Sack á 60 Kg) transportiert werden muss.Papua-Neuguinea ein Land indem noch über 800 Sprachen gesprochen werden machen den Handel mit Kaffee sehr schwierig. Alle Kaffeequalitäten von „Sigri Estate“ sind von gewaschener Natur und folgen einem System, das für höchstes Niveau und Qualität steht. Die erstklassischen klimatischen Bedingungen und die strengen Qualitätskontrollen haben dafür gesorgt, dass der Sigri-Plantagenkaffee bereits seit den 50er Jahren zu den besten Anbaugebieten der Welt gehört. Oberste Prioritäten bei SIGRI ESTATE haben Wasser-, Boden-, Umwelt- und Vogelschutz. Durch letzteren wird ein paradiesischer Lebensraum für über 90 Vogelarten geschaffen.    Qualität des SIGRI ESTATE Kaffees:Handverlesene Kaffeekirschen die auf Uniformität geprüft werden. Nur tiefrote und Vollreife Kirschen, die die richtige Balance von Zucker und Säure haben, werden von Hand geerntet und noch am selben Tag ausgiebig gewaschen. Anschließend trocknen die rohen Bohnen in der Sonne. KaffeebeschreibungDieser Kaffee gehört zu den gesündesten Kaffeesorten der Welt. Diese Säurearmen wunderbar Vollmundigen Perlbohnen versprechen mit ihren kräftigen Aromen von dunkler Schokolade und milder, rauchiger Würze sich auf eine kulinarische Entdeckungsreise zu begeben. Perfekt, nach einem guten Essen oder mit Freunden pur zum Genießen. Papua-Neuguinea oder die „Insel der Paradiesvögel“.  Ein Kaffee so bunt und vielfältig an Aromen wie sein Land. Die besondere Qualität der tiefrot gereiften Kaffeekirschen macht ihn zu einem der besten Gourmet-Kaffees der Welt. Ein wunderbares Geschmackserlebnis, dass durch seinen aromatischwürzigen und vollmundigen Geschmack überzeugt.  Seine Würze, seine Fülle und sein lebhaftes Aroma – begleitet von rauchiger Würze mit schokoladigem Nachhall machen unseren Perlbohnen Kaffee aus Papua-Neuguinea zu einem erstklassigen Wegbegleiter.  Region: Waghi Valley, Western Highlands ProvinceKaffeetyp: ARABICAHaupternte: April bis SeptemberVarietäten: Arusha und TypicaBohnenart: PerlbohneHöhe: 1400 bis 1450 MeterAufbereitung: Nass aufbereitet, gewaschenVerschiffung: ganzjährigSackgröße: 60 KgHäfen: Medang, Lae und Wewak  

Inhalt: 250 Gramm (37,60 € / 1000 Gramm)

Regulärer Preis: 9,40 €
hocharomatisch - unwiderstehlich säurearm
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